Lisa Blackpink: Die „Frost-Bitten“-Maniküre
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Das war zweifellos der meistgeteilte Nagellook des Abends. Der Nageldesigner Juan Alvear versah Lisas Nägel mit mandelförmigen Nagelkapseln, die in Chrom-Nude lackiert und anschließend mit silbernen und blauen Strasssteinen unterschiedlicher Größe besetzt wurden. Einige Nägel erhielten einen wolkigen Effekt, um an Eis zu erinnern.
Die Inspiration stammte von den an diesem Abend getragenen Bvlgari-Schmuckstücken, darunter ein mit einem 50-Karat-Saphir verziertes Stück. Die Nägel waren als Erweiterung der Halskette konzipiert. Für zu Hause ist das die Idee, die man sich merken sollte: eine nude-chromfarbene Grundierung plus ein paar dezente Strasssteine, und schon entsteht der luxuriöse Effekt, ohne den Nagel mit Kristallen überziehen zu müssen.
Rihanna: die „Molten“-Maniküre

Kim Truong, Rihannas Stamm-Maniküristin, hat den Metallic-Look auf die Spitze getrieben. Unterschiedliche Formen je nach Finger, flüssige Chrom-Finishes wie geschmolzenes Metall – das Ergebnis gleicht eher einer Skulptur als einer Maniküre.
Der Metallic-Look ist nicht mehr nur etwas für besondere Anlässe. Der 4. Mai 2026 hat es bestätigt: Er ist mittlerweile ein Basic, genau wie Nude oder klassisches Rot.
Laufey: 3D-Blumen in der Brautversion

Passend zu ihrem elfenbeinfarbenen, mit Paillettenblumen verzierten Etuikleid trug Laufey eine abgestimmte Maniküre. Die Nägel waren in Perlweiß gehalten, einige schlicht belassen, ein oder zwei mit reliefartigen Blumen verziert. Eine Maniküre, die Who What Wear sofort in die Kategorie „bridal coded“ einordnete.
Die Idee zum Nachmachen: Nicht alle zehn Finger bedecken. Ein oder zwei Akzentnägel lassen das Auge atmen und heben das Detail besser hervor.
Ashley Graham und die „Dipped Manicure“: Der Trend, der von der Gala kommt
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Ashley Graham betrat den roten Teppich mit dem, was laut Vogue und Who What Wear zum Maniküre-Trend des Abends wurde: der Dipped Manicure. Das Prinzip ist einfach. Man lackiert die Fingerspitzen in einer kräftigen Farbe (bei Ashley silbernes Chrom) und lässt die Farbe dabei bewusst etwas überlaufen, als hätte man den Finger buchstäblich in einen Farbtopf getaucht.
Tessa Thompson griff den Trend in tropfendem Kobaltblau auf, das Mei Kawajiri mit dem Chillhouse Forever Wear „Cobalt Klein“ mit dem Pinsel auftrug, passend zu ihrem blauen Kleid. Naomi Osaka variierte ihn in stilettoartigem Cat-Eye-Rot.
Who What Wear hat es in seinem Trendbericht schwarz auf weiß festgehalten: Der „Dipped“-Look ist absichtlich unvollkommen. Man muss nicht auf millimetergenaue Präzision achten. Gerade diese Unvollkommenheit macht ihn zum am leichtesten nachmachbaren Trend von allen, die an diesem Abend zu sehen waren.
Nicole Kidman: die fast „unfertige“ Maniküre

Als Gegenpol zu Chrom und Strass entschied sich Nicole Kidman für lange, mandelförmige Nägel in einem fast unauffälligen, perlmuttfarbenen Nude-Ton. Marie Claire hat in ihrem Artikel nach der Gala bereits entschieden: Das wird „die Star-Maniküre des Sommers 2026“.
Das ist das andere Ende der Farbpalette, das an diesem Abend für gut befunden wurde. Eine Maniküre, die nicht auffällt, aber die Hand verschönert und sich sowohl für das Büro als auch für ein Mittagessen oder den Strand eignet. Die Lösung für alle, die ihren Alltag nicht auf den Kopf stellen wollen.
Die drei Trends, die man sich für diesen Sommer merken sollte
Abgesehen von den individuellen Looks zeichnen sich drei Trends deutlich ab.
- Die Mandelform setzt sich durch. Lisa, Naomi Watts, Nicole Kidman: Die meisten Stars haben sich für diese lange, abgerundete Form entschieden, die weicher als der Stiletto und markanter als der Squoval ist.
- Chrom wird zum Basic. Als Vollüberzug (Rihanna), an den Spitzen (Ashley Graham) oder als dezenter Akzent auf nudefarbener Basis (Lisa). Längst nicht mehr nur extravaganten Anlässen vorbehalten.
- Der minimalistische Nude-Look behauptet seinen Platz. Neben Strass und Chrom bleibt die fast „ungemachte“ Maniküre der sichere Wert auf dem roten Teppich. Sie ist die Lösung für alle, die ihren Alltag nicht verändern wollen.
Konkret lassen sich zwei Optionen von der Gala mitnehmen, die man schon ab nächster Woche umsetzen kann:
- Ein leicht verchromter Nude-Farbton in Mandelform, ganz im Stil von Lisa: elegant, sowohl im Büro als auch am Abend tragbar
- Ein einfacher Lackauftrag plus ein silber- oder rotfarbener Chrom-Dip an den Spitzen: 2 Minuten Arbeit, garantierter Rot-Teppich-Effekt
Die Met-Gala-Trends halten in den folgenden drei Wochen Einzug auf den Straßen. Das Zeitfenster ist kurz, um sie zu ergattern, bevor sie überall zu sehen sind.
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